Das Projekt „Städte für Bürger*innen“ wird von der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform in Berlin koordiniert. Ziel der HUMBOLDT-­VIADRINA Governance Platform ist die Förderung von demo­kratischen Prozessen und durchdachten Governance-­Strategien in Deutschland, Europa und der Welt. In transdisziplinären Trialogen bringt die HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform Vertreter*innen der Stakeholdergruppen Politik & Verwaltung, Wirtschaft, organisierter Zivilgesellschaft und Wissenschaft zu­sammen.

Zukünftiges Wohnen, innovative Mobilität, nachhaltiger Tourismus: Die großen stadtpolitischen Herausforderungen der Zukunft sind nur gemeinsam zu bewältigen. Wir sind überzeugt, dass die Etablierung von Beteiligungspraktiken vor Ort nicht nur zu nachhaltiger Stadtentwicklung führt, sondern auch projektübergreifend zu einer vertrauensvollen Diskussionskultur und kooperativen Netzwerkbildung beiträgt. Für stadtbezogene Forschung und stadtgesellschaftliche Akteure organisieren wir einen systematischen Austausch, um neue Lösungsansätze zu erarbeiten und gemeinsame Handlungsoptionen auszuloten.

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Kontakt:
Dr. Melanie Kryst , mkryst@governance-platform.org

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EKAPRAEKT (MINSK)

EKAPRAEKT ist eine unabhängige Organisation, die Stakeholder aus Wissenschaft , Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenzubringt um nachhaltige Entwicklungskonzepte in Politik, Kultur und Gesellschaft der Östlichen Partnerländer zu initiieren und zu fördern. Die Organisation konzentriert sich auf die Themenbereiche nachhaltige Stadtentwicklung, Prävention und Anpassung an den Klimawandel, Umwelterziehung etc.

EKAPRAEKT unterstützt die sektorübergreifende Zusammenarbeit von Stakeholdergruppen in Belarus und den Erfahrungs- und Wissensaustausch in Belarus, sowie zwischen Staaten der EU und der osteuropäischen Region. Von 2015-2019 führte EKAPRAEKT das EU- finanzierte Projekt COMMA (ComManaging Municipality – communication and management for community involvement in municipal governance) in Belarus zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten durch Einbeziehung der Öffentlichkeit in die kommunale Verwaltung durch.

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Kontakt:

Maria Falaleeva, m.falaleeva@ekapraekt.by

BELARUSISCHE ARCHITEKTENUNION (MINSK)

Die Belarusische Architektenunion (BUA) ist ein Verband von Architekt*innen mit mehr als 600 Mitgliedern. Ziele der BUA sind unter anderem die Förderung des Schutzes der historischen und architektonischen Umgebung, die Bewahrung von nationalem Kulturgut, die Förderung von öffentlichen Diskussionen zu Themen der Stadtentwicklung, sowie die Unterstützung des Berufsstandes der Architekt*innen.

Die Einheit „Arhprosvet“ der BUA ist im Bereich der Bürger*innenbeteiligung in der Stadt­entwicklung in Belarus aktiv. Darunter fallen Programme zur Bürger*innenbildung und Prü­fungen kommunaler Initiativen wie des Minsker Generalplans von 2016. Die Aktivitäten der Einheit „Arhprosvet“ umfassen unter anderem den Schutz von Anwohner*innenrechten bei der Frage von Kompensationszahlungen beim Abriss von Privathäusern und Beratung bzgl. der Renovierung von Wohnhäusern oder Wohnungen. Weiterhin bietet „Arhprosvet“ Beratungsleistungen zur Verhinderung von Umsiedlungsvorhaben von Quartieren wie das Uruchye­2 im Nord­-Osten von Minsk an. Andere Beispiele sind ihre Unterstützung zur Ret­tung der gering bebauten Wohngegend „Osmolovka“ im Zentrum der Stadt und die Wohngegend rund um die Minsker Traktorenwerke am Stadtrand. Die Einheit „Arhprosvet“ will die Ideale einer demokratischen Gesellschaft in Architektur und Stadtentwicklung einbringen.

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Kontakt:

Vitaly Kukharenko, arhprosvet@gmail.com

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