girl-2803516_1920.jpg

STÄDTE FÜR BÜRGER*INNEN - NACHHALTIGE STADTENTWICKLUNG IN BERLIN UND MINSK (2020)

Das Projekt „Trialoge für nachhaltige Stadtentwicklung“ (2020) bietet eine Plattform für den Austausch von Stakeholdern (Politik und Stadtverwaltung, Unternehmen, Planer*innen und Zivilgesellschaft), um breit akzeptierte Lösungen für nachhaltige Stadtentwicklung in Berlin und Minsk zu diskutieren. In beiden Ländern machen zivilgesellschaftliche Akteure derzeit Erfahrungen mit Initiativen für nachhaltige Stadtentwicklung. Durch das Projekt sollen der Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Lösungssuche initiiert werden, was zu einem dauerhaften, transnationalem Netzwerk beiträgt. 

boy-2844558_1920.jpg

WIE GELINGT PARTIZIPATION IN DER STADTENTWICKLUNG IN BERLIN UND MINSK? - EIN HANDBUCH FÜR DIE ZIVILGESELLSCHAFT (2019)

Gesellschaft gestaltet Stadt: doch wie können Bürger*innen und die stärker vernetzte organisierte Zivilgesellschaft ihre Ideen und Bedürfnisse in die Stadtplanung miteinfließen lassen?

 

Diese und andere Fragen beantwortet das Handbuch „Städte für Bürger*innen“. Es ermöglicht einen praktischen Einblick in gelungene Partizipationsformate in Berlin und Minsk. Denn “Städte für Bürger*innen” will langfristig die Zivilgesellschaft darin bestärken, selbst Partizipationsprozesse zu initiieren und zu begleiten. Dadurch rücken Perspektiven der Zivilgesellschaft in den Vordergrund. Die Ergebnisse werden in vier grundlegenden Elementen unterteilt, die für einen gelungenen Partizipationsprozess essenziell sind und von deutschen und belarusischer Expert*innenmeinungen unterstützt werden.

 „Städte für Bürger*innen“ ist durch das bilaterale deutsch-belarusische Projekt „Die Zukunft der Stadt“ entstanden. Die Ideen und Diskussionen der Teilnehmer*innen des Austauschprojektes kommen in der Broschüre zu Wort: Die im belarusischen Trialog® genannten Positionen ergänzen Erfahrungen aus der Berliner Stadtentwicklung. Das hierbei entstandene Wissen wird festgehalten und aufgearbeitet, um in der Broschüre konkrete Ansätze für gelungene Partizipation aufzuzeigen. Das Resultat: ein Handbuch für die Zivilgesellschaft als Werkzeug, um ihre Städte zu gestalten – gemeinsam.

EBENEN DER PARTIZIPATION 

Zivilgesellschaftliche Partizipation in der Stadtentwicklung kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen und hat dementsprechend unterschiedliche Ansprechpartner*innen und Instrumente zur Verfügung. 

 

Für die gesamtstädtische Planung präsentiert die Berliner Senatsverwaltung Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung und entwickelt neue Stadtquartiere für die wachsende Stadt. Im Rahmen des Projektes "Städte für Bürger*innen" (2019) entstand eine russische Übersetzung der "Leitlinien für die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Stadtentwicklung" von der Senatsverwaltung. 

Viele Projekte der Stadtentwicklung ermöglichen Partizipation in der Nachbarschaft. Die Berliner Bezirke sind als lokale Regierungen und Verwaltungen Ansprechpartner*innen für Bürger*innen. Der Berliner Bezirk „Mitte“ stellt hierfür beispielsweise eigene Leitlinien für Partizipation im Bezirk zur Verfügung.

Anwohner*innen vor Ort sind von neuen Vorhaben wie zum Beispiel Neubauten in besonderem Maße betroffen. Damit Konflikte nicht erst zu Tage treten, wenn die Planungen abgeschlossen sind, erproben die Berliner landeseigenen Wohnungsunternehmen derzeit die Anwendung von Leitlinien für Partizipation im Neubau.

Leitlinien Landeseigene Wohnungsbaugesellschaften