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  • HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform

[05/2019] Kick-Off „Städte für Bürger*innen" in Minsk

Aktualisiert: 12. Okt 2020

Vom 26. bis zum 30. Mai 2019 fand das erste Partnertreffen zwischen den Belarussischen Architektenunion (BUA)und der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform (HVGP) in Minsk, Belarus statt, um über aktuelle Herausforderungen der Stadtentwicklung in Minsk zu sprechen.


Das Projekt „Trialoge für Partizipation in der Stadtentwicklung“ ermöglicht einen Austausch zwischen deutschen und belarussischen Akteur*innen zum Thema Stadtentwicklung. Im Rahmen des Projektes werden Stakeholder*innen aus der organisierten Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung und Wirtschaft in einem 3-tägigen Trialog in Minsk im Herbst 2019 gemeinsam über nachhaltige Stadtentwicklung beraten. Im Austausch über Problematiken und Handlungsmöglichkeiten der Akteure in Minsk und Berlin werden Expert*innen im Bereich Stadtentwicklung und Bürger*innenbeteiligung zusammengebracht.


Beim Projektauftakt traf die HVGP belarussische Politiker*innen, Akteur*innen aus der Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft, das Committee der Architekt*innen der Stadt und den Vorstand des BUA. Vitaly Kukharenka – Vorstandsvorsitzender der Kommission “Arhprosvet” in der BUA, führte die Projektleiterin der HVGP Dr. Melanie Kryst und ihre Kommunikationsassistentin Milena Kula durch Minsk, um ein Verständnis über den Grundriss der Stadt und die stalinistische Architektur, die das Stadtbild prägt, zu schaffen, sowie um Herausforderungen der Stadtentwicklung und problematische Bauwerke zu veranschaulichen. Anna Kanopatskaya, Abgeordnete für ökonomische Entscheidungen in der Nationalversammlung von Belarus und ihr Assistent Viktor Yanchurevich (ehemaliger Aktivist zum Thema Stadtentwicklung) sagten ihre Unterstützung für das Projekt zu.


Das Auswärtige Amt fördert durch das zivilgesellschaftliche Kooperationsprogramm bilaterale Projekte zwischen deutscher und Osteuropäischer Zivilgesellschaft. Ziel ist es, einen Austausch zu initiieren, bei dem Projektpartner*innen und Teilnehmer*innen sich gegenseitig inspirieren und bewährte Methoden und Praktiken zur zivilgesellschaftlichen Arbeit in den jeweiligen Staaten vermitteln können.